Motor-Überholung oder Regeneration!

Viele unserer Simsonfahrzeuge haben nun schon ein langes Leben hinter sich.
Leider merkt man es nur allzu oft beim fahren durch verminderte Leistung unseren Mopeds an.

Es ist nicht nur der Ölverbrauch auf der Kupplungsseite, nein auch beim schieben am Straßenrand kommt die Erkenntnis, dass unser Motor einer Überholung bedarf.

Leider versuchten viele in Ost oder West als selbsternannte Experten nach der DDR ohne Erfahrung die Motoren zu reparieren.

Häufig ohne geringste Fachkenntnis wurden Motoren auseinander genommen und wieder zusammengesetzt.

Mit den Folgen, dass die Simson-Motoren einfach nicht richtig laufen wollten.
Aus Frust wurden viele Simsons verkauft oder im Schuppen und Garage abgestellt.



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Leider ist oft nicht die Laufleistung ausschlaggebend, es wurden schon Motoren komplett überholt, die weniger als 7.000km „auf der Uhr“ gelaufen sind, weil der Käufer einem Moped-Tacho niemals trauen vertrauen soll.
Denn Tachowellen waren "Mangelware" einmal defekt wurde Sie mangels Ersatzteil nicht ersetzt. Eine Simson war ein Gebrauchtsgegenstand und Sie wurde nicht gekauft zum stehen sondern zum fahren.
Jeder kennt die "Geschichten" von Wartezeiten auf den PKW und daher haben die kleinen dem Individualverkehr gedient.
Zu DDR-Zeiten waren Laufleistungen von 10000km pro Jahr eher wenig!
Heute schaut der Käufer beim bekannten Auktionshaus und stellt fest die Mopeds haben fast alle unter 10000km runter...!

Es ist sehr häufig der Fall: "Kunde XY" hat ein vermeintliches Schnäppchen gekauft, es gibt noch sehr viele Fahrzeuge, die jahrelang irgendwo eingelagert waren, z.b. im Schuppen.

Die meisten machen Benzin in den Tank und los.
Der Käufer freut sich über ein Moped mit so "wenig" Laufleistung. Meist sind gerade diese Motoren überholungsbedürftig.
Der Kenner kennt es unter den Namen: Standschaden.
Durch das jahrelange rumstehen wird sich auf der Zylinderlaufbahn kein Tropfen Öl mehr befinden, teilweise sind die Kolbenringe auf der Wand festgerostet.

In den Kurbelwellenlagern sammelt sich Feuchtigkeit, aber kein Öl mehr, sie rosten ebenfalls fest. Die Dichtlippen der Wellendichtringe sind ebenfalls auf Grund von Mangel an Gleitmittel auf dem Wellenstumpf „festgewachsen“. So, und nun kommt der Käufer "XY" und tritt mächtig auf den Kicksarter und siehe da: das Moped springt tatsächlich an!
Es läuft, aber mehr schlecht als recht.
Durch die zeitweilig festen Kurbelwellenlager dreht sich der Kurbelwellenstumpf im Lager- Innenring und die Wellendichtringe haben ein gutes Stück ihrer Lippen auf den Wellenstümpfen verewigt.


Und das bei 7000 km… Es soll damit bloß gesagt werden, dass man sich bei sog. Scheunen-, oder Garagenfunden immer darauf einstellen sollte, dass man am Motor investieren muss.

Wellendichtringe, gerade die thermisch hoch belasteten Innenliegenden
z.B. bei der KR51/1 oder S50 in der Kurbelkammer unterliegen Alterungsprozessen und sind auf jeden Fall nach ca.15 Jahren austauschwürdig.
Ebenfalls austauschwürdig sind gerade die alten DKF-Lager mit Kunstoffkäfig, verbaut zwischen 1970-1986.

Eine komplette Überholung sollte dabei, wenn der Motor nun schon mal offen daliegt, in Erwägung gezogen werden.
Zumindest hat der Käufer die Gewissheit der Motor läuft und Er kann sich auch einmal von Zuhause entfernen ohne immer im Hinterkopf zu haben "Ich muss die Strecke auch wieder zurückschieben können".

Über eine Motorregeneration gibt es wohl die unterschiedlichsten Meinungen und Unwissenheit.
So werden immer wieder Motoren als überholt angeboten, die einfach nur neue Lager & Wellendichtringe bekommen haben. Solch ein Motor ist bestenfalls neu gelagert! Ein hackender Primärantrieb, ein abgenutzter Ziehkeil, zu großes Axialspiel an der Schaltwalze oder eine abgenutzte Gangverrastung (alter Motor) ist damit nicht behoben. 

Häufig bleiben alte Kurbelwellen verbaut die ein enormes Radial- und Axialspiel haben. Das noch zulässige Radialspiel der Lagerung der Kurbelwelle liegt bei 0,05mm und ist für den Laien kaum feststellbar.

Unsere Meinung ist, wenn ein Motor zur Überholung geöffnet wird, dann wird er bis zur letzten Schraube, bis zu letzten Kugel demontiert, um wirklich jedes Bauteil genau unter die Lupe zu nehmen und den Verschleißzustand beurteilen zu können. Nur so weiss man und kann den Kunden gewährleisen, dass nichts übersehen wurde.

Deshalb muss eine Motorenüberholung so genau, wie nur irgendwie möglich ablaufen.

Wird nicht genau gearbeitet erreicht der Motor überhaupt nicht mehr die Vorgaben von Simson, laut ehemaligen TGL Standard.

Dieser Standard besagt, dass unsere Motoren für eine Grenznutzungsdauer bis zu 40.000km getestet sind.

Die Erfahrung zeigt, nur mit wirklicher Sachkenntnis sind diese kleinen Wunderwerke der ostdeutschen Ingenieurkunst, wieder in einen fast neuwertigen inneren Zustand zu versetzen.

Nach einer richtigen fachmännischen Überholung und anschließender richtigen Pflege, dazu gehört auch das Einfahren! Werden Sie werter Simsonfahrer sehr lange Freude an einem überholten Motor haben.

Warnen kann die SimsonKlinik nur vor:

Ohne passendes Werkzeug, handwerkliche Grundkenntnisse und wirklichem Wissen was man macht es selbst zu versuchen, man läuft Gefahr eher mehr kaputt zu machen als heil.

Die SimsonKlinik hält überhaupt nichts von solchen „Behelfsinstandsetzungen“ die Ergebnisse sind meist verheerend und oft zu finden in dem allseits bekannten Auktionshaus.

Dort gibt es erstaunlich viele Anbieter die ihren gerade erst überholten Motor zum Verkauf anbieten. Natürlich ohne Garantie…

Solche Motoren sind dann oftmals unrettbar zerstört.

Allein seid 2007 wurde mir ein ganzer Haufen solcher "Motorleichen" zugetragen.
Angeblich in einer Werkstatt überholt. Schlimmer ein "Simsonbastler" XY hat sich am Motor vergangen.
 

(schönes Bsp.: Duo-Motor angeblich regeneriert, siehe "neuen" 87er Wellendichtring)


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(gleiche Motor: Zahnräder für das Getriebe sind falsch eingebaut. Motor wurde defintiv geöffnet es war eine neue MZA-Kickstarterwelle verbaut und 1 neuer Wellendichtring)


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Es ist traurig wie viele von sich selbst überberzeugt sind Sie können fachgerecht einen Motor überholen! An einem Automotor vergeht man sich doch auch nicht ohne Sachkenntnis.

Zu DDR-Zeiten musste ein Motorenspezialist nach seiner Ausbildung ständige Schulungen bei Simson durchlaufen.
Teilweise wird in den heutigen "sogenannten" Fachbüchern - Dinge publiziert die schlichtweg falsch sind.

Diese regenerierten "Motorleichen" klemmen dann nach 5000km in meiner Einspannvorrichtung.

Es werden bei der SimsonKlinik daher nur Original - Simson - Ersatzteile verwendet, die dem ostdeutschen TGL oder DIN Standard entsprechen. (Keine Importware)

Weiterhin können Sie auch bei uns fachmännisch aufgearbeitete Original Zylinder mit AK20 DDR Kolben bekommen.                                                                      

Nur neue Kolbenringe oder einen neuen Kolben zu montieren wie viele "Bastler" empfehlen und in "Foren" publiziert wird, führt nicht zum Erfolg, da der Zylinder wegen des eingetretenen Verschleißes in der Zylinderlaufbahn nicht mehr rund ist. Somit wird keine ausreichende Abdichtung zwischen Kolben und Zylinder zustande kommen.                                                                                                           Die Folgen sind Leistungsverlust, hoher Kraftstoffverbrauch und Überhitzung des Motors, verbunden mit einem evtl. Kolbenklemmer.

Zylinder für die Simson Vogelfamilie: KR51 Schwalbe, Star, Spatz, Sperber, Habicht  usw. gibt es nur regeneriert.

Denn es gibt definitv keinen vernüftigen neuen Zylinder mehr für diese Modelle, bei S50 und S51 gibt es deutsche Neuware noch! Für die Simson S50 Modelle haben wir noch neue DDR Zylinder komplett.
Die regenerierten Zylinder sind in einer der besten und überall anerkannten Fachwerkstatt neu geschliffen und mit Original DDR - Kolben vermessen.                  
Auch haben wir noch neue originale DDR Motorengehäuse im Angebot für KR51, S50, S51 und S70.

Es werden bei uns nur Dichtungssätze aus DDR Bestand verbaut.

Die Papierdichtungsätze auf dem Markt erhältlich sind sind so minderwertig gefertigt da braucht man eigentlich gar keine verbauen es tropft mit oder ohne genauso schnell.

Auf Kundenwunsch können noch original Dichtungssätze der DDR verbaut werden aus Cosid-Kautasit!

Auf Ihren Wunsch wird der Motor mit Viton - Wellendichtringe bestückt.

Fragen Sie uns...

Werkstatt Telefon: 0178 - 749 13 57 R. Hasenkrug

SimsonKlinik@simsonklinik.de

magdeburger-simson-klinik@gmx.info 

                                                          

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