Simson Schwalbe - Tips für den Kauf

Schwalbe - für wen?

Junge Leute, die ein kultiges, formschönes und preiswertes Moped suchen, sind mit einer Schwalbe bestens beraten. Sie kostet nur 50-70 euro Versicherung pro Jahr, verbraucht 2,5 - 3 Liter/100km, ein TÜV ist nicht nötig, und ein weiterer Vorzug: Sie schafft 60 km/h und darf dennoch mit der normalen Autofahrerlaubnis gefahren werden, ein extra Motorradführerschein ist trotz der 60 km/h NICHT erforderlich! (DDR-Mopeds erhielten zur Wende eine Ausnahmegenehmigung und gehören der Klasse M an, die eigentlich auf 45 km/h begrenzt ist). Mit einer Schwalbe schwimmt man also gut im Stadtverkehr mit und muss sich nicht wie ein Verkehrshindernis fühlen, wie es bei den modernen 45 km/h - Roller der Fall ist.

Die Schwalbe ist auch genau das richtige Moped für Leute, die ein Fortbewegungsmittel brauchen, das man weitgehend selbst pflegen und preiswert reparieren kann. Ersatzteile sind noch genügend vorhanden und preiswert (achtung! Billig-Reproduktionen im Umlauf!). Wer den Pflegeplan einigermaßen einhält, wird mit seiner Schwalbe auch nie großen Ärger haben!

Für alle, die Landstraßen oder oft auf unbefestigten Wegen fahren, kommt ein moderner Stadtroller nicht in Frage. Die Schwalbe meistert mit ihren großen Rädern und dem Schingenfahrwerk auch schlechte Straßen, und mit den 60 km/h kann man auch mal eine etwas längere Fahrt unternehmen.

Seit einiger Zeit gibt es auch eine ganze Anzahl Liebhaber und Sammler der Schwalbe, die einfach nicht genug Vögel in ihrer Garage stehen haben können! (Vorsicht, Suchtfaktor 100 ;))

Was ist eine Schwalbe?

Die Simson Schwalbe ist ein Kleinroller, der zu DDR - Zeiten in Suhl (Thüringen) im "VEB Geräte- und Jagdwaffenwerk Ernst Thälmann Suhl" über 1 Million mal hergestellt wurde. Früher wurde sie von allen möglichen Leuten gefahren, heute liegt sie im Fokus der Jugend. Da das Grundkonzept der Schwalbe auf die späten 50er Jahre zurückgeht, wirkt sie heute wie aus einer anderen Zeit und hat entsprechend Kultfaktor. Man könnte sie als die Vespa des Ostens bezeichnen. Mit ihrem Beinschild bietet sie besten Schmutz- und Regenschutz, fährt sich jedoch so sportlich wie ein Mokick. Im Prinzip ist die Schwalbe eigentlich ein blechverkleidetes Mokick, denn sie hat den Motor vorn, keinen tiefen Durchstieg und der Motor ist für Rollerverhältnisse ziemlich ruppig. Im Vergleich zur Vespa 50 hat die Schwalbe also durchaus sportliche Eigenschaften und ist alles andere als nur ein Stadtroller.

Welche Vorteile bietet die Schwalbe?

- universell einsetzbar und robust (im Vergleich zur Vespa und modernen Stadtrollern)
- formschönes, kultiges Äußeres, statt klobiger Plasteteile ein graziles Blechkleid
- reichhaltige elektrische Ausstattung (--> Sicherheit!)
- Höchstgeschwindigkeit: >60km/h (moderne Roller: 45-50 km/h)
- preiswert (Anschaffungspreis, Unterhalt, Ersatzteile)
- bei regelmäßiger Pflege sehr zuverlässig und langlebig

Welche Nachteile?

- Bremsen werden ohne Pflege für heutige Verhältnisse schnell mangelhaft
- braucht Kraftstoff-Ölgemisch, das haben nicht alle Tankstellen (kann man aber auch selber mischen)
- Für dichten Stadtverkehr ist Automatik der modernen Roller besser geeignet
- wird schon seit über 20 Jahren nicht mehr gebaut

Welche Ausführung der Schwalbe ist die Beste?


Für den Alltag eignet sich am besten das Modell KR 51/2 L (L = Luxus). Es wurde 1980 - 1986 gebaut und in den Farben rot und billardgrün verkauft.
+ Durchzugsstarker Motor mit 4 Gängen
+ 35 Watt Scheinwerferlicht
+ hydraulisch gedämpfte Federbeine
+ Elektronische Zündung (--> Zuverlässigkeit!)

Wer besonders die kultige Optik und ein uriges Fahrgefühl schätzt, sollte sich nach einem Modell bis Baujahr 1973 umsehen.
+ kultige Optik (weiße Zierteile, spitze Auspufftüte, alter Rückspiegel usw.)
+ Cooler Sound, uriges Fahrgefühl
+ sehr langlebiger Motor, durch Gebläse vor Überhitzungen geschützt
- starke Vibrationen in Lenker/Trittbrett/Sitzbank bei hohen Drehzahlen
- Kein optimaler Kraftanschluss beim Schalten der einzelnen Gänge
- höherer Verbrauch (3 l/100km)

Geheimtipp: Modell KR 51/1 S mit Halbautomatik! Optimal für dichten Stadtverkehr! Davon wurden nur wenige gebaut.

Welche Schwalben gab es und in welchen Farben?

Die Schwalbe wurde 1964 bis 1986 in 3 Generationen gebaut.
1964-1967: KR 51
1968-1980: KR 51/1
1980-1986: KR 51/2
Dabei gab es stets einen Grundtyp und darüberhinaus einige Sondermodelle. Der Grundtyp besitzt nur 3 Gänge und reibungsgedämpfte Federbeine, die ziemlich hart ansprechen. Das Licht ist bescheiden, nur 15 Watt (ab 1980: 25 Watt). Typische Farbe war das kräftige Schwalbe - blau, wurde aber anfangs auch in pastellgrün oder orange gebaut. Ab 1980 hieß der Grundtyp "N" und war ab ca. 1984 saharabraun (ockerbraun) lackiert. 1964 - 1971 wurde der Grundtyp auch mit Handschaltung gebaut! Heute absolut kult, für den Alltag aber eher unhandlich.
Das erste Sondermodell kam 1971: Die Schwalbe KR 51/1 S mit Halbautomatik! Man muss hier nicht kuppeln, sondern wählt einfach mit der Schaltwippe die Gänge. Die Halbautomatik ist ebenso zuverlässig wie das manuelle Getriebe. Sie bedarf etwas Gewöhnung und man beschleunigt etwas langsamer, dafür kann man sehr entspannt durch den Stadtverkehr knattern. Außerdem besitzt dieses Modell 25Watt statt 15 Watt Scheinwerferlicht, eine längere Sitzbank und hydraulisch gedämpfte Federbeine, die sogar verchromt sind! Diese Variante wurde 71 bis ca. 77 in olivgrün, 78 bis 80 in kirschrot gebaut. Weniger als 30 000 Einheiten verließen das Band, das ist für Schwalbe - Verhältnisse garnichts.
1974 kam noch ein Sondermodell hinzu, die KR 51/1 K. Sie hatte eine verlängerte Sitzbank und hydraulisch gedämpfte Federbeine. 74-ca.77 in der Farbe weiß, 78-80 in der Farbe saharabraun (ockerbraun) gebaut. Insgesamt 185 000 mal.
Ab 1980 gab es dann neue Sondermodelle: Die KR 51/2 E verfügte über 4 Gänge und hydraulische Federbeine. Sie wurde 80-84 in saharabraun, 84-86 in biberbaun (kackbraun ;)) produziert. Und das Spitzenmodell KR 51/2 L verfügte darüber hinaus noch über 35 Watt-Scheinwerferlicht und elektronische Zündanlage - diese ist sehr zu schätzen, denn sie arbeitet völlig verschleißfrei! 80-82 in kirschrot, 82-86 in billardgrün gebaut.
 
Wichtige Veränderungen:
1966: Neuer Vergaser --> bessere Beschleunigung, geringerer Verbrauch
1968: 3,6 statt 3,4 PS Leistung
1973-75: Optische Modernisierung, Gemisch ab jetzt: 1:50 (vorher: 1:33!)
1980: völlig neuer Motor: sparsamer, keine störenden Vibrationen mehr, mehr Durchzugskraft in tiefen Drehzahlen, komfortables Ziehkeilgetriebe

Was ist beim Kauf zu beachten?

Die Schwalbe sollte schonmal ganz in der Nähe stehen, sofern man nicht in der Lage ist, sie abzuholen. Ein Versand ist zwar auch möglich, kostet jedoch deutlich über 100 euro. Sofern möglich, das Moped vor Gebotabgabe besichtigen! Egal, wie gut die Beschreibung wirkt - einen sicheren Eindruck bekommt man erst, wenn man ein Stück darauf gefahren ist! Eiert das Rad? Klappert der Motor? Gehen die Bremsen ordentlich? Solche wichtigen Fragen lassen sich eigentlich erst bei einer Probefahrt beurteilen. Wer eine Schwalbe für den Alltagsgebrauch sucht, sollte versuchen, ein möglichst unverbasteltes Exemplar zu finden, das weniger als 15 000 km auf der Uhr hat. Davon gibt es noch überraschend viele! Für Liebhaber ist sicher interessant, dass gerade originale Schwalben mit Originallack besonderes Wertsteigerungspotential besitzen!  Von getunten, leistungsgesteigerten oder sonstwie verbastelten Fahrzeugen ist abszuraten, das ist etwas für Bastler und Freaks. Oft werden auch frisch restaurierte Schwalbe angeboten - auch hier ist eine Probefahrt sehr empfehlenswert, selbst wenn die Schwalbe wie neu aussieht. Hat die Schwalbe schon mehr als 20 000km auf der Uhr, sollte man sich erkundigen, ob eine Motorüberholung schon stattgefunden hat. Andernfalls muss man bald damit rechnen, sie wird meist zwischen 20- und 30 000 km erforderlich. Sie zeigt sich an durch Nebengeräusche aus dem Motor, verminderte Zugkraft, aber auch durch hohen Verbrauch, viel Auspuffqualm, der unangenhem nach Getriebeöl riecht sowie schlechtes Startverhalten. (eine gesunde Schwalbe kommt auf den ersten Tritt! ). Die Reifen sollten nicht rissig oder abgefahren sein. Zu Kontrollieren ist auch, ob der Rahmen eventuell verzogen ist oder Risse hat (Unfallfahrzeug!). Idealerweise enthält der Tank keinen Rost. Das ist aber selten der Fall. Die ganzen elektrischen Funktionen sollten auch überprüft werden, sofer eine Batterie vorhanden ist.
Wenn es sich bei der Schwalbe um ein wenig gepflegtes Stück handelt, folgendes sofort machen: Zündkerze wechseln (Wärmewert 260! (Schwalben bis 1980: auch 225 mögl)), Auspuffkrümmer auf Festsitz prüfen, ggf. nachziehen (sehr häufiger Fehler, erkennt man an schwarzen Spritzern am Kotflügel), Unterbrecher in Werkstatt wechseln und Zündung einstellen lassen (kostet ca. 25 euro, nicht nötig bei Modell 51/2 L), gesamte Kraftstoffanlage mit Waschbenzin oder Pressluft reinigen (inklusive Entlüftungsloch im Tankdeckel!), Dichtgummis am Vergaser/Benzinhahn auswechseln, Schwimmer auf Dichtheit prüfen. Gesamte Ansauganlage und Auspuffanlage auf Dichtheit prüfen, Luftfilter, falls verdreckt, säubern. Bowdenzüge ölen oder, wenn vermodert, gleich auswechseln, Bremsen nachstellen. Wenn man das alles gemacht hat, ist man vor Pannen schonmal so gut wie sicher.  Wer sich diese Arbeiten nicht zutraut, sollte von vorn herein nur eine Schwalbe in gutem oder sehr gutem Zustand kaufen. Ansonsten verderben möglicherweise recht bald einige Werkstattaufenthalte den Spaß. Aber wiegesagt: die Kosten halten sich in Grenzen, und es gibt auch jede Menge Literatur, mit deren Hilfe auch ein Ungeübter schnell Zugang zur Materie findet.
Noch ein Tip für Unterwegs: Falls man mal doch überraschend liegenbleiben sollte, immer zuerst nach der Zündkerze gucken! Meistens kann man erstmal weiterfahren, wenn man sie auswechselt. Ansonsten ein Blick in den Tank - genug Benzin? Benzinhahn offen? Choke geschlossen? Auspuffkrümmer fest am Motor? In der Regel hat man an einem der Punkte das Problem schon gefunden. Nur sehr selten kommt es vor, dass man hilflos liegenbleibt (Kurzschluss bei Regen, Federbruch der Schaltfeder, gerissene Kette, geplatzter Reifen... kommt alles höchst selten vor).

Was ist beim Benutzen der Schwalbe zu beachten?

Noch ein Hinweis zum Choke: Grundsätzlich sollte die Schwalbe auch ohne Choke anspringen. Dazu Gas aufdrehen und ankicken. Wenn das nicht klappt, Gas zudrehen, Choke ziehen und OHNE GASGEBEN ankicken. Danach Choke sofort wieder schließen. Der Benzinhahn sollte geschlossen werden, wenn die Schwalbe abgestellt wird. Denn unter ungünstigen Umständen kann sonst Benzin auslaufen oder der Motor "ersaufen". Der Kippständer ist ein bisschen labil konstruiert und verbiegt sich mit der Zeit. Daher die Schwalbe möglichst sanft aufbocken und nicht auf die Schwalbe setzen, wenn sie aufgbockt ist!

Zur Fahrweise noch ein Tip: Die Schwalbe ist ein Zweitakter. Das heißt, man kann mit ihr nicht fahren wie mit nem Golf Diesel. Wenn sie was leisten soll, fühlt sie sich erst in höheren Drehzahlen wohl, also bitte nicht bei 30 km/h im größten Gang plötzlich Vollgas geben! Das ist Quälerei. Wenn man aus 30 heraus schnell beschleunigen will, lieber in den 2. Gang zurückschalten. Diese Hinweise gelten besonders für die Modelle vor 1980, die vertragen tiefe Drehzahlen besonders schlecht.
Die Schalbe schafft zwar locker 60km/h und viele Schwalben kommen sogar auf 70 (!), das heißt aber nicht, dass man ständig so schnell fahren muss. Oberhalb von 55 km/h steigen Verbauch und Motorverschleiß erheblich an. Wer seine Schwalbe lieb hat, bitte nur kurzzeitig über 60 fahren.
Wer nur sehr kurze Strecken oder immer in der Stadt fährt, sollte von Zeit zu Zeit mal eine Vollgasfahrt auf der Landstraße einlegen, da der Motor in der Stadt seine Betriebstemperatur oft nicht errecht und sich mit viel Ruß und Ölkohle zusetzt. Das mindert die Leistung.

Wie teuer ist eine Schwalbe?

Für Schwalben, die praktisch neuwertig sind, muss man schon 700 - 1200 euro einplanen. Dabei gibt es perfekt restaurierte Stücke und solche, die fast nie benutzt wurden und deswegen noch wie neu sind. Eine sehr gute Schwalbe mit ein paar Kratzern und Spuren der Jahre, aber sonst top, sind 400 - 700 euro ok. Hat die Schwalbe schon deutliche Gebrauchsspuren, ist aber technisch noch in Ordnung wären etwa 250 - 400 euro fällig. Schwalben, bei denen sofortige Reparaturen nötig sind, kosten 150 - 250 euro. Und solche, die einer Komplettrestaurierung bedürfen oder nur noch als Teilespender fungieren, werden heutzutage 50 - 150 euro bezahlt. Dazu muss gesagt werden, dass die Preise in den letzten 15 Jahren stark angezogen haben. Im Jahre 2000 waren fahrbereite Schwalben schon für 50 - 100 DM (!) zu bekommen, kurz nach der Wende wurden sie meistens einfach verschenkt.

Hat die Schwalbe Geschwister?

Und ob! Bei Simson gab es eine ganze Vogelserie, von der die Schwalbe aber am häufigsten und längsten gebaut wurde. Der Mokick-Bruder der Schwalbe ist der "Star", welcher sich von der Schwalbe eigentlich nur durch die Mokick-Optik unterscheidet - technisch sind die Modelle praktisch indentisch. Der Star wurde 1964 - 1975 gebaut. Großer Bruder der Schwalbe ist der "Sperber", den es 1966 - 1972 gab. Er hat einen stärkeren Motor und schafft 75 km/h (erfordert deshalb einen extra Motorradfürherschein!). Aber auch als Autoführerscheintauglich gab es den Sperber: Von 1972-1975 wurde er als "Habicht" weitergebaut, allerdings auf 60 km/h gedrosselt. Die Schwalbe hatte auch einen kleinen Bruder, das war der "Spatz" (1964 - 1970). Er hat nur 1 Sitz und 2 Gänge, schafft 50 km/h. Außerdem gab es anfang der 70er auch ein Mofa, genannt SL 1
Der Vorgänger der Schwalbe heißt übrigens KR 50. Er ist der Schwalbe sehr ähnlich, hat aber nur 1 Sitzplatz, 2 Gänge und schafft 50 km/h (1958 - 1964 gebaut). Außerdem gab es noch die Mopeds SR 1 und SR 2 (1955 - 1964).
Der Nachfolger der Schwalbe ist das SR 50. Ein völlig neukonzipierter Roller. Es überrascht, dass in der DDR mitte der 80er Jahre noch solche Entwicklungsschübe möglich waren. Der Roller hatte eine große Telegabel und stellte damit ein konzeptionelles Novum dar, auch interantional! Er fährt sich wesentlich komfortabler als die Schwalbe, sieht aber weniger kultig aus. Dabei ist er für den Alltag eigentlich viel empfehlenswerter als die Schwalbe. Ihn gab es sogar mit Elektrostarter, 12 Volt - Elektrik und als SR 80 mit 75 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Die Simson - Mokicks der 70er/80er Jahren heißen S50 und S51. Diese stellen aber ein ganzes Kapitel für sich dar.

...hach, beinahe vergessen habe ich das DUO. Das ist zwar nicht von Simson, sieht aber der Schwalbe ein bisschen ähnlich. Größter Unterschied: Das DUO hat 3 Räder (zwei hinten, mit einer Sitzbank dazwischen). Es besteht zum Teil aus Blechteilen, die eigentlich von der Schwalbe sind. Insgesamt sieht es sehr skurril aus. Es fungierte zu DDR - Zeiten als Krankenfahrstuhl und war nicht käuflich zu erwerben, es wurde vom Arzt verschrieben. Der Behinderte musste weder einen Kaufpreis noch Werkstattaufenthalte bezahlen und erhielt nach einigen Jahren ein neues DUO. Hier schimmert wieder etwas vom Sozialstatt DDR durch. Allerdings war das DUO in seiner Konstruktion völlig inakzeptabel. Es verfügte ja nicht einmal über Türen - im Falle eines Unfalls oder Umkippens wurde der Fahrer sofort herausgeschleudert. Das DUO wurde mit der Halbautomatik der Schwalbe S ausgerüstet. Ausgemusterte DUO gerieten meist in die Hände bastelnder Jungendliche. Heute haben die seltenen, eigenwilligen Dreiräder ihre feste Fangemeinde und wollen gut bezahlt sein.


Fragen? technik@simsonklinik.de